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Anmeldung Ihres Kinds - Informationen

Anmeldung zur Draussenschule

Bei Interesse an einem Schulplatz an der Draußenschule, bitte unseren Aufnahmeantrag (ausfüllbares PDF) ausfüllen, auf ihrem Rechner speichern und an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. mailen.

Anmeldung für einen Schulplatz 2027/2028 bis 15. November 2026!

Hier gehts zum Aufnahmeantrag

Wir nehmen derzeit Anmeldungen für die Schuljahre 27/28, 28/29 und 29/30 an. Bei der Schulplatzvergabe werden nur ausgefüllte Aufnahmeanträge berücksichtigt.

Für regelmäßige Informationen freuen wir uns, wenn Sie unseren Newsletter abonnieren (unten auf der Seite).

 

Zeitlicher Ablauf unseres Aufnahmeverfahrens (Achtung: Termine in rot haben sich geändert)

Aufnahmeantrag für Ihr Kind jederzeit möglich Aufnahmeantrag
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Schnuppertag für Schulanfänger*innen nur Schuljahr 2027/28 für Kinder und Eltern Freitag, der 19.06.2026 von 10:00 - 12:30 Uhr
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Infoabend zum Konzept und zur schulischen Organisation für Eltern (Schuljahr 2027/28) Infoabend am 24.06.2026 von 19:00 - 20:30 Uhr
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Beratungsgespräche mit Eltern (u.a Schulgeld, Schulvertrag)
Kennenlerntag für die Kinder
Direkte Terminvergabe durch die Schule per E-Mail
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Vergabe der Schulpätze, unterschriebener Schulvertragim Frühjahr des Folgejahres, Jahr der Einschulung

Melden Sie sich unverbindlich für unseren Newsletter an und bleiben Sie zu Themen rund um die Draußenschule auf dem Laufenden. Wegen zu hohen SPAM-Volumens haben wir die automatische Registrierung abgeschaltet. Schicken Sie bitte eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. mit der Bitte um Aufnahme in den Newsletter.

Draußenunterricht und Covid19

Immer mehr wird erkannt, welches Potenzial Draußenunterricht gerade jetzt in Zeiten der Corona-Pandemie hat. Dazu hat Dr. Christoph Mall von der Technischen Universität München auf der Online-Tagung der „Schutzgemeinschaft Deutscher Wald“ einen sehenswerten Vortrag gehalten. https://www.youtube.com/watch?v=wMzOzzwvF7o

Interessant ist, dass „Freiluftschulen“ schon während der Tuberkulose-Welle im Jahr 1904 die Lösung der Stunde darstellten und Erfolge „jenseits aller Erwartungen“ vermeldeten.

Die „Öffnung des Raumes“ bringt nicht nur hinsichtlich der Corona-Pandemie Vorteile. Abstände können großzügiger eingehalten werden, als das im Klassenzimmer möglich ist. Dies hat Auswirkung auf den „Geräuschpegel“ und trägt erheblich dazu bei, konzentriert an einer Sache zu arbeiten. Auch Handlungsorientierung und selbstorganisiertes Lernen ist draußen einfacher umzusetzen.

Draußenunterricht hat definitiv das Potential viele positive Aspekte bei Kindern und Pädagogen zu bewirken. Dies belegen auch Studien: Nicht nur die körperliche Aktivität und Motivation kann durch Draußenunterricht gesteigert werden, positive Effekte sind auch in den Bereichen Kognition, Problemlöseverständnis, prosoziales Verhalten und Wohlbefinden zu beobachten.

Quelle:

Becker, C., Lauterbach, G., Spengler, S., Dettweiler, U., & Mess, F. (2017). Effects of regular classes in outdoor education settings: A systematic review on students learning, social and health dimensions. International Journal of Environmental Research and Public Health, 14(5).

Als Wald- und Streuobstwiesen- Pädagoginnen können wir auf viel Erfahrung im Bereich „Lernen außerhalb des Klassenzimmers“ zurückblicken und freuen uns diesen Ansatz auch im deutschsprachigen Raum populärer zu machen.

 

Elterntest: Bereit für die Draußenschule?

Elterntest: Bereit für die Draußenschule?

Ist Ihr Kind für die Draußenschule geeignet? Sind Sie als Eltern bereit, sich vom deutschen Schulstandard zu lösen?  Bringen wir es zum Test mit 10 Punkten, die Ihnen Klarheit bringen sollten.

  1. Unser Kind bewegt sich gerne und kann auch problemlos eine halbe Stunde am Stück laufen.
  2. Unser Kind ist gerne in der Natur.
  3. Wir befürworten den Aufenthalt in verschiedenen Naturräumen z.B. im Wald.
  4. Wir sind der Meinung, es gibt kein schlechtes Wetter- nur schlechte Kleidung.
  5. Es ist uns wichtig, dass unser Kind anhand realer Herausforderungen im echten Leben lernt.
  6. Wir unterstützen den Aufbau einer solidarischen Lerngemeinschaft, welche individuelle und gemeinschaftliche Interessen in Balance bringt und den Austausch zwischen den Generationen fördert.
  7. Wir sind zu 2 Stunden wöchentlicher Elternmitarbeit bereit, um den Schulbetrieb zu unterstützen.
  8. Es ist uns wichtig, dass unser Kind einen reflektierten Umgang mit Technik/ digitalen Medien erlernt mit dem Ziel Kompetenz, Urteilsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln.
  9. Es ist uns bewusst, dass die Draußenschule die Standards des Bildungsplans Baden-Württemberg gleichwertig umsetzt, die Kinder aber nicht den staatlichen Bildungsplan in gleicher Weise „durchlaufen“.
  10. Uns ist bewusst, dass wir als Eltern die Schule über ein individuelles Schulgeld finanzieren müssen.

Sie konnten den meisten Aussagen zustimmen? Prima, dann könnte die Draußenschule das Richtige für Sie und Ihr Kind sein!

Falls wir Ihr Interesse an einem Schulplatz geweckt haben, schauen Sie sich bitte unseren Aufnahmeprozess an.

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Jahrgangsgemischte Gruppen

Jahrgangs-mischung

Jahrgangsklassen haben ihre historischen Wurzeln in der schulorganisatorischen Form des Unterrichts in Preußen vor ca. 180 Jahren. Damals ging man davon aus, dass die intellektuelle Entwicklung an das körperliche Wachstum gekoppelt ist und in festen Phasen verläuft. Dieses Prinzip wurde schon von den Reformpädagog*innen zu Beginn des 20. Jahrhunderts heftig kritisiert. Bis heute hat sich die Annahme vermeintlich homogener Lerngruppen als Grundvoraussetzung erfolgreichen Lernens in der Organisationsform der Jahrgangsklasse hartnäckig gehalten – Zeit, dies zu ändern, denn:

  • Nicht jedes Kind lernt (in jedem Fach) gleich schnell – automatisch ergeben sich in Jahrgangsklassen bei manchen Kindern „Langeweile“ oder „Frust“. Das brechen wir durch andere Lernformen auf.

     

  • Das unterschiedliche Könnens- und Erfahrungsniveau innerhalb einer gemischten Lerngruppe bietet Impulse zur Ausbildung neuer Lerninteressen bei Kindern. Die Kinder lernen oft mehr und Anspruchsvolleres. Viele Lerninhalte bekommen die jüngeren Kinder automatisch mit – implizites Lernen wird dadurch sehr stark gefördert. Dieses individuelle Lernen wird ergänzt durch gemeinsame Lernerfahrungen in vielfältigen Projekten.

     

  • Die Kinder sind mit dem Prinzip altersgemischter Gruppen aus dem Kindergarten absolut vertraut. Unsere altersgemischten Lerngruppen bieten eine Vielzahl von Anlässen zu gegenseitiger Hilfe, Kooperation, Rücksichtnahme und Entwicklung von Toleranz und solidarischem Umgang.

     

  • Kein Kind muss die Lerngruppe wechseln, weil es die Anforderungen eines vermeintlichen Standards nicht erfüllen kann – viele Ängste, Sorgen und Probleme entfallen dadurch. In der Jahrgangsmischung ist es selbstverständlich, verschieden zu sein.

Kurzfassung des Vortrags zum Infotag am 25. April 2020

Dies ist eine Aufzeichnung der Kurzfassung (19min) des Vortrags, der gehalten wurde.

Die Langfassung geht auf einzelne Aspekte genauer ein. Schaut Euch in Ruhe diese Videos an, notiert Euch alle Fragen, die Ihr habt.  Wir gehen dann während der Videokonferenz am 25. April 2020 15:00 bis 16:30 auf Eure Fragen ein.

{mp4}20200425/20204025_Kurzfassung{/mp4}

Langfassung des Vortrags zum Infotag am 25. April 2020

Da wir uns am 25. April 2020 nicht im Rathaus Ladenburg treffen können, haben wir den geplanten Vortrag hier als Kurzfassung (19min Laufzeit) und als ausführlichere Einzelseiten aufgenommen (Gesamtlaufzeit: 1h12min). Sprecherinnen sind Carolin Rückert und Sindy Grambow, die als Pädagoginnen an der Draußenschule aktiv sein werden.

Bitte schaut euch diese Präsentation(en) vor dem 25.4. an, während der für den Samstag 25.4.2020 15:00 geplanten Videokonferenz gehen wir dann gerne auf eure Fragen ein.

Pädagogisches Team

Unser Team

  • Carolin Rückert

    Schulleiterin, Lehrerin und Waldpädagogin

  • Ernst Peters

    Geschäftsführer

  • Katharina Klöber

    Stellvertretende Schulleiterin, Lehrerin, Freinet-Pädagogin

  • Katharina Edin

    Lehrerin

  • Kimy Kraupner

    Lehrerin

  • Eva Neumann

    Lehrerin und Kunstpädagogin

  • Leon Perkovic

    Lehrer

  • Paul Keller

    Medienpädagoge

Rückblick 2. Erlebnistag

Wow, was für ein toller Tag! Wir haben gestern erlebt, wie viele Menschen sich für unser Konzept interessieren und - trotz heftigem Regenguss zwischendurch - unseren Erlebnistag besucht haben. Ein Erlebnistag für uns alle. Danke, dass ihr dabei ward!

Es gab verschiedene angeleitete Mitmachaktionen: Kartoffelsuppe und Mathe, Apfelsaft keltern, Stop-Motionfilme drehen und Eltern programmieren.
Sindy Grambow zeigt Apfelpressen Sindy Grambow zeigt Apfelpressen

Schulabschlüsse und Übertritte

Abschluss und Übergänge

Übergang in eine andere Schule

Da unsere Lerninhalte am Bildungsplan von Baden-Württemberg orientiert sind, stehen Kinder, welche die Draußenschule besuchen, nicht hinter den Lern- und Kompetenzzielen öffentlicher Grundschulen zurück.

Die Draußenschule stellt eine organisierte Form des gemeinsamen Lernens sicher, Entwicklungen und Leistungen der Kinder werden angemessen dokumentiert. Ebenso bieten wir eine entsprechende Zeit- und Organisationsstruktur an, um unseren pädagogischen Ansatz zu realisieren.

Wir stehen in Kontakt mit anderen öffentlichen und weiterführenden Schulen, so dass ein gemeinsames Gespräch, Beratung oder Abstimmung hinsichtlich eines Übertritts in eine öffentliche Schule bzw. weiterführende Schule jederzeit möglich ist.

Übergänge von einer anderen Schule

Wenn ein Kind von einer öffentlichen Schule auf unsere übertritt (Quereinstieg), möchten wir das Kind eng begleiten und betreuen, damit der Übergang und das Kennenlernen der Draußenschule bestmöglicht gelingt.

Wuppertaler Thesen des Bundesverbandes der Freien Alternativschulen e.V.

Die auf dem 16. Bundestreffen (1986, Wuppertal) des Bundesverbandes der Freien Alternativschulen e.V. (BFAS) verabschiedeten acht Thesen dokumentieren das gemeinsame bildungspolitische Selbstverständnis der Freien Alternativschulen. Für die Aufnahme in den BFAS haben wir uns beworben und teilen ebenso in unserem Selbstverständnis der Draußenschule folgende acht Thesen (BFAS, 1986):

  • Die gesellschaftlichen Probleme der Gegenwart und Zukunft (Ökologie, Kriege, Armut usw.) sind auf demokratische Weise nur von Menschen zu lösen, die Eigenverantwortung und Demokratie leben können. Alternativschulen versuchen, Kindern, Lehrern und Eltern die Möglichkeit zu bieten, Selbstregulierung und Demokratie im Alltag immer wieder zu erproben. Das ist die wichtigste politische Dimension der Alternativschulen.
  • Alternativschulen sind Schulen, in denen Kindheit als eigenständige Lebensphase mit Recht auf Selbstbestimmung, Glück und Zufriedenheit verstanden wird, nicht etwa nur als Trainingsphase fürs Erwachsenen-Dasein.
  • Alternativschulen schaffen einen Raum, in dem Kinder ihre Bedürfnisse, wie Bewegungsfreiheit, spontane Äußerungen, eigene Zeiteinteilung, Eingehen intensiver Freundschaften, entfalten können.
  • Alternativschulen verzichten auf Zwangsmittel zur Disziplinierung von Kindern. Konflikte sowohl unter Kindern als auch Kindern und Erwachsenen schaffen Regeln und Grenzen, die veränderbar bleiben.
  • Lerninhalte bestimmen sich aus den Erfahrungen der Kinder und werden mit den Lehrern gemeinsam festgelegt. Die Auswahl der Lerngegenstände ist ein Prozess, in den der Erfahrungshintergrund von Kindern und Lehrern immer wieder eingeht. Der Komplexität des Lernens wird durch vielfältige und flexible Lernformen, die Spiel, Schulalltag und das soziale Umfeld der Schule einbeziehen, Rechnung getragen.
  • Alternativschulen wollen über die Aneignung von Wissen hinaus emanzipatorische Lernprozesse unterstützen, die für alle Beteiligten neue und ungewohnte Erkenntniswege eröffnen. Sie helfen so, Voraussetzungen zur Lösung gegenwärtiger und zukünftiger gesellschaftlicher Probleme zu schaffen.
  • Alternativschulen sind selbstverwaltete Schulen. Die Gestaltung der Selbstverwaltung ist für Eltern, Lehrer und Schüler prägende Erfahrung im demokratischen Umgang miteinander.

Alternativschulen sind für alle Beteiligten ein Raum, in dem Haltungen und Lebenseinstellungen als veränderbar und offen begriffen werden können. Sie bieten so die Möglichkeit, Abenteuer zu erleben, Leben zu erlernen.

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